Was hilft gegen Hühneraugen?
Hühneraugen entfernen und wirksam vorbeugen
Auf den Zehen, zwischen den Zehen, aber auch an anderen Stellen am Fuß sind manchmal kleine, runde Verhornungen zu sehen, die manchmal auch wehtun. Schuld daran ist meist ein Hühnerauge. Doch zum Glück gibt es einfache und wirksame Mittel dagegen.

Warum heißen Hühneraugen wie sie heißen?

Beim Hühnerauge hat sich eindeutig der Volksmund durchgesetzt:
Es hat seinen Namen, weil es an die Pupille eines Vogels erinnert. Ebenso wie die Vogelaugen sind die Hühneraugen der Haut rund, haben einen deutlichen, helleren Rand und einen dunkleren Kern. Hühneraugen können je nach Hauttyp unterschiedlich gefärbt sein, z. B. weiß-grau oder gelb-braun. Es gibt übrigens auch die Bezeichnung Krähen- oder Elsternauge. Der Mediziner spricht von Clavus.
Hühneraugen treten meistens an Zehen auf
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Wie entstehen Hühneraugen?

Hühneraugen sind nicht nur kosmetisch störend, sondern können auch starke Schmerzen verursachen. Sie bilden sich an Hautstellen, die mechanisch stark beansprucht werden, also auf denen viel Druck und Reibung lasten. Aufgrund dieser äußeren Reize will die Haut hier einen besseren Schutz aufbauen. Deshalb steigert sie an dieser Stelle die Produktion von Hornhaut. Die Haut verhornt in einem punktuellen Bereich besonders stark. Dabei bildet sich in der Mitte dieser runden Verhornung ein zapfenförmiger Hornhautkeil, der ziemlich fest ist und in die inneren Hautschichten wächst.
Dieser Zapfen kann zu Schmerzen führen, wenn er dort auf die Nerven drückt – besonders beim Gehen kann das der Fall sein. Lesen Sie hier, wie Hornhaut entsteht und was Sie dagegen tun können.
Medizinische Darstellung eines Hühnerauges
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Kann ich Hühneraugen vorbeugen?

Neigen Sie zu trockenen Füßen oder zu Hornhaut? Dann können Sie bereits frühzeitig etwas tun, um die Gefahr von Hühneraugen zu reduzieren. Denn bei geschmeidig gepflegten Füßen mit ausreichend feuchter Fußhaut ist das Risiko für Hühneraugen deutlich gemindert. Hansaplast bietet für jeden Hautzustand genau die richtige Pflege.

 

Wichtig ist, dass sie auf gut sitzende Schuhe achten – diese sollten weder zu eng sein, um Druckstellen zu vermeiden, noch zu locker, um ein Scheuern zu verhindern. Wechseln sie Ihre Schuhe möglichst täglich, um Belastungen zu variieren.

Die Hansaplast Regenerierende Fußcreme enthält 10% Urea. Die Creme gibt der Haut Feuchtigkeit zurück und stärkt ihre Schutzfunktion. Die trockene Haut wird wieder weich und geschmeidig und ist so vor Hornhautbildung geschützt. Die Creme zieht schnell ein und hat einen angenehmen Duft.
Die Hansaplast Anti Hornhaut Intensiv-Creme mit 20 % Urea reduziert wirkungsvoll Hornhaut und versorgt sehr trockene Haut intensiv mit Feuchtigkeit– für wirkungsvolle, langanhaltende Hornhautreduktion und sichtbar geschmeidigere Füße in nur vier Tagen.
Hansaplast Schrundensalbe Repair & Care ist für die hocheffektive und punktgenaue Pflege sehr trockener, rissiger Haut. Die Creme mit Panthenol und Bisabolol aktiviert die natürliche Regeneration der Haut und erzeugt eine schützende Schicht, die die Feuchtigkeit in der Haut bindet und damit optimale Heilungsbedingungen schafft.
Das Hansaplast Hühneraugen-Pflaster  lindert den Druckschmerz sofort und hilft Hühneraugen zu entfernen, mithilfe von Salicylsäure. Durch die Salicylsäure können die oberen Hautschichten vermehrt Feuchtigkeit aufnehmen, weichen auf und beginnen sich zu lösen.
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Hühnerauge oder Warze?
Hühneraugen und Warzen werden oft verwechselt. Auch Warzen entstehen häufig an Stellen mit starker mechanischer Beanspruchung. Aber während das Hühnerauge den starren Hautkeil aufweist und nach innen wächst, entwickelt sich die Warze (wie sprechen hier von der Verrucae vulgares, der vulgären Warze) meist oberflächlich und hat keinen Hautkeil. Warzen schmerzen meist nicht auf „normalem“ Druck, sondern auf seitlichen Druck. Warzen werden zudem durch Viren ausgelöst, die in rissige Haut eindringen, daher sind sie auch ansteckend. Falls Sie sich nicht sicher sind, was Sie genau an Ihren Füßen haben – Warze oder Hühnerauge –, fragen Sie am besten Ihren Podologen. Erfahren Sie mehr über Schrunden und rissige Füße.

Welches sind die Ursachen von Hühneraugen?

Zu den typischen Symptomen eines Hühnerauges gehören Schmerzen und eine leichte Schwellung der Haut rund um das Hühnerauge herum sowie Beschwerden beim Gehen. Hühneraugen können an vielen Stellen am Fuß oder an den Händen (z. B. durch Arbeitswerkzeuge) auftreten. Zurückzuführen lässt sich das auf die Ursachen:
  • Falsche oder zu enge Schuhe
    Bei falschen Schuhen entstehen Hühneraugen meist an den Zehen (häufig am fünften) – vor allem dort, wo die Haut direkt über einem Knochen liegt. Unter Umständen kann auch zwischen den Zehen ein Hühnerauge entstehen, etwa wenn zu enge Schuhe dazu führen, dass die Zehen ständig gegeneinander reiben.
  • Zehen- beziehungsweise Fußfehlstellungen
    Bei Hammerzehen bilden sich Hühneraugen ebenfalls typischerweise an den Zehen, genauer gesagt an der Oberseite der Zehen. Liegen andere Fehlstellungen vor, zum Beispiel Spreiz- oder Plattfüße, können auch an der Fußsohle oder unter der Ferse Hühneraugen entstehen.
  • Trockene Haut
    Infolge trockener und rissiger Haut kann es zu einer verstärkten Hornhautbildung kommen – was letztendlich auch die Bildung von Hühneraugen fördern kann. Lesen Sie mehr über trockene Haut an den Füßen.
  • Stoffwechselkrankheiten wie Diabetes
    Diabetes geht oft mit einer gestörten Durchblutung und mit Sensibilitätsstörungen wie einer Beeinträchtigung des Schmerzempfindens einher. Daher müssen Menschen, die an Diabetes leiden, generell verstärkt auf ihre Füße achten. Und es ist für Diabetiker notwendig, sich von einem Arzt oder Podologen beraten zu lassen – auch hinsichtlich der Verwendung eines Hühneraugenpflasters.
Hier haben wir Ihnen einige Tipps für schöne geschmeidige Füße zusammengestellt.
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Wie können Sie Hühneraugen behandeln oder vorbeugen?

Wenn Sie merken, dass sich die Haut an einer Stelle am Fuß verhornt, hilft es oft, auf einengende und drückende Schuhe zu verzichten und die Schuhe regelmäßig zu wechseln. Außerdem können die Füße jeden Abend gebadet und danach mit Feuchtigkeits- oder Hornhautcremes gepflegt werden. Dadurch kann ein Hühnerauge manchmal noch verhindert werden.

 

Hilfreich ist in diesem Zusammenhang auch ein sogenannter Hühneraugenring. Auf diese Weise wird die Stelle, an der das Hühnerauge wächst, entlastet.

Hilfreich ist in dies  em Zusammenhang auch ein sogenannter Hühneraugenring. Auf diese Weise wird die Stelle, an der das Hühnerauge wächst, entlastet. Die Hansaplast Druckschutzringe bieten sofortige Schmerzlinderung und optimalen Schutz vor schmerzhaftem Druck und Reibung. Sie werden direkt auf Hühneraugen, Hornhaut und Druckstellen am Fuß angebracht, um schmerzhaften Druck und Reibungen durch Ihre Schuhe zu lindern.

Mittel der Wahl bei einem bereits deutlich sichtbaren Hühnerauge ist das Hühneraugen-Pflaster. Diese Pflaster sind mit speziellen Wirkstoffen getränkt, die die Hornhaut aufweichen können, sogenannten Keratolytika. Zu den Wirkstoffen zählt etwa Salizylsäure.

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In drei Schritten zur Entfernung des Hühnerauges:

Die betroffene Stelle mit Wasser und Seife gründlich reinigen und abtrocknen. Das Pflaster aufbringen, indem Sie die Öffnung des Schaumstoffrings direkt über das Hühnerauge legen. Nach 2 Tagen das Pflaster erneuern.

Nach vier Tagen ist das Hühnerauge aufgeweicht und kann mit warmem Salz- oder Seifenwasser entfernt werden. Versuchen Sie nicht, das Hühnerauge mit scharfen Gegenständen wie einer Rasierklinge oder einer Schere zu entfernen.

Achten Sie nach der Entfernung des Hühnerauges auf eine reichhaltige Feuchtigkeitspflege des betroffenen Bereichs. Anmerkung: Viele versuchen auch Hausmittel wie ein warmes Fußbad mit Kernseife oder Salz oder auch Zitronensaft. Das kann hilfreich sein – medizinisch bestätigt ist dies jedoch nicht.

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Wann sollten Hühneraugen vom Fachmann behandelt werden?

Wer unter sehr schmerzhaften und/oder sehr großen, hartnäckigen Hühneraugen leidet, sollte den Arzt aufsuchen. Hühneraugenpflaster sollten nicht von Diabetikern oder von Menschen mit Durchblutungsstörungen verwendet werden. Außerdem sollte es nicht bei Kindern angewendet werden. Und auch bei eingeschränkter Nierenfunktion sollte ein Arzt konsultiert werden.
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Selbstverständlich haben wir die Tipps und Ratschläge unserer Website mit großer Sorgfalt für Sie zusammengestellt. Eine medizinische Beratung und Behandlung können sie trotzdem nicht ersetzen. Wenden Sie sich daher an einen Arzt oder Podologen, wenn Sie gesundheitliche Probleme haben oder vermuten, und halten Sie sich ungeachtet des hier Gelesenen an deren medizinischen Rat.

 

Bitte lesen Sie die Gebrauchsinformationen oder Packungsbeilagen unserer Produkte stets aufmerksam durch und halten Sie diese ein. Wenn Sie weitere Informationen über unsere Produkte wünschen, schreiben Sie uns eine E-Mail.

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